KEIM Mycal-Por – Feuchtigkeit regulieren. Schimmelrisiko senken. Wände neu aufbauen.
Feuchte Wände brauchen mehr als einen neuen Anstrich.
Immer wieder Kondenswasser? Kritische Außenecken? Ein Altbau, in dem die Wandoberfläche dauerhaft Probleme macht? Dann lohnt es sich, nicht nur über Farbe nachzudenken, sondern über den Putz darunter.
KEIM Mycal-Por ist der mineralische Spezial-Kalkputz für feuchte- und schimmelgefährdete Innenwände. Er nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, kann sie bei günstigeren Bedingungen wieder abgeben und schafft durch seine natürliche Alkalität ungünstige Bedingungen für Schimmelpilzwachstum.
Und er kann noch mehr: Ein Mörtel zum Kleben, Armieren und als Oberputz. Ideal für den abgestimmten Aufbau mit KEIM Schimmel- und Innendämmplatten.
KEIM Mycal-Por – Nicht einfach überstreichen. Die Wand richtig aufbauen.
Warum KEIM Mycal-Por mehr kann als gewöhnlicher Innenputz
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Feuchtigkeit puffern: Nimmt zeitweise Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab – das kann das Risiko von Kondenswasser an der Oberfläche reduzieren.
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Natürlich schimmelhemmend: Das alkalische Kalkbindemittel schafft ein Milieu, das Schimmelwachstum entgegenwirkt – ohne Garantie auf Schimmelfreiheit.
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3 Funktionen in einem Sack: Klebemörtel, Armierungsputz und Oberputz für geeignete KEIM Systemplatten.
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Diffusionsoffen & kapillaraktiv: Unterstützt den Feuchtetransport innerhalb eines geeigneten Wandaufbaus.
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Fein filzbar: Mit 0,8 mm Größtkorn für gleichmäßige, individuell strukturierbare Putzoberflächen.
Das Problem ist nicht immer die Farbe. Manchmal ist es die Wandoberfläche.
In Raumecken, an Außenwänden oder hinter Möbeln kann sich Feuchtigkeit niederschlagen. Besonders dann, wenn die Oberfläche kalt ist und die Luftfeuchtigkeit hoch.
KEIM Mycal-Por setzt direkt an der Putzschicht an.
Sein mineralisches Gefüge besitzt ein gutes Sorptionsvermögen. Das bedeutet: Der Putz kann Feuchtigkeit aus der Raumluft vorübergehend aufnehmen und später wieder abgeben.
Zusammen mit seiner hohen Wasserdampfdurchlässigkeit und dem alkalischen Bindemittel entsteht eine Oberfläche, die sich besonders für feuchte- und schimmelgefährdete Innenbereiche eignet.
Aber entscheidend bleibt die Ursache: Ein Kalkputz repariert keine undichte Leitung, beseitigt keine aufsteigende Feuchtigkeit und ersetzt keine ausreichende Lüftung oder bauliche Sanierung.
Ein Sack. Drei Aufgaben. Ein abgestimmtes System.
Hier liegt eine der größten Stärken von KEIM Mycal-Por: Du brauchst nicht für jeden Arbeitsschritt einen völlig anderen Mörtel.
1. Kleben – für geeignete KEIM Systemplatten
KEIM Mycal-Por dient als Klebemörtel für passende KEIM Schimmel- und Innendämmplatten. Die Verklebung erfolgt entsprechend dem jeweiligen Plattenmerkblatt vollflächig im Kammbettverfahren.
2. Armieren – für einen stabileren Putzaufbau
Mit einer geeigneten KEIM Glasfaser-Gittermatte entsteht eine Armierungsschicht, die das Risiko von Rissen im Putzaufbau reduzieren kann.
3. Verputzen – für die fertige mineralische Oberfläche
Als Oberputz lässt sich Mycal-Por filzen, frei strukturieren oder einwaschen. So entsteht eine feine, naturweiße Kalkputzoberfläche.
Der Vorteil: Ein aufeinander abgestimmtes Material für mehrere Arbeitsschritte – besonders praktisch bei der Sanierung kritischer Innenwände.
KEIM Mycal-Por oder KEIM Mycal-Top? Der Unterschied ist grundlegend.
Beide Produkte gehören zur KEIM Mycal-Familie. Aber sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
KEIM Mycal-Por – der Putz für den Wandaufbau
Wenn du eine mineralische Putzschicht herstellen, eine geeignete Systemplatte verkleben oder eine Armierung ausführen möchtest, ist Mycal-Por das passende Material.
KEIM Mycal-Top – die schimmelhemmende Schlussbeschichtung
KEIM Mycal-Top ist dagegen eine mineralische Innenfarbe. Sie wird als Schlussbeschichtung für schimmelgefährdete Wandflächen eingesetzt.
Der sinnvolle Systemaufbau: Mycal-Por für die mineralische Putzschicht. Mycal-Top für den abschließenden Anstrich.
Andere KEIM Silikat-Innenfarben sind nach ausreichender Standzeit ebenfalls als Schlussbeschichtung möglich. Für schimmelgefährdete Bereiche empfiehlt KEIM ausdrücklich Mycal-Top.
Wo KEIM Mycal-Por seine Stärken ausspielt
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Schimmelgefährdete Innenwände: Als Bestandteil eines fachgerechten Sanierungsaufbaus nach Beseitigung der Feuchteursache.
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Feuchtebelastete Altbauflächen: Wenn ein mineralischer, feuchteregulierender Putzaufbau sinnvoll ist.
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Außenwände und kritische Raumecken: Im abgestimmten System zur Verringerung des Kondensationsrisikos.
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Innendämmung: Zum Kleben, Armieren und Verputzen geeigneter KEIM Systemplatten.
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Mineralische Renovierungen: Auf tragfähigem Mauerwerk und geeigneten mineralischen Putzflächen.
Nicht direkt geeignet: Gipsputz, Tapeten, organische Beschichtungen und stark dampfbremsende Altanstriche. Diese Schichten müssen vor der Verarbeitung vollständig entfernt werden.
So verarbeitest du KEIM Mycal-Por richtig
1. Untergrund vorbereiten
Der Untergrund muss eben, trocken, tragfähig, ausreichend saugfähig und frei von haftmindernden Rückständen sein.
Bei stark saugenden Untergründen oder sehr warmen Bedingungen muss die Fläche vorgenässt werden. Für bestimmte KEIM Systemplatten können KEIM CS-Primer oder KEIM Mycal-Fix erforderlich sein. Beachte dazu immer das technische Merkblatt der jeweiligen Platte.
Bei vorhandenem Schimmel: Nicht einfach darüberputzen. Die Feuchteursache muss geklärt und beseitigt werden. Befallene Materialien sind entsprechend dem Sanierungskonzept fachgerecht zu entfernen. KEIM nennt dafür unter anderem die Vorbehandlung mit Mycal-Fix zur Verringerung des Sporenflugs. Bei größerem oder wiederkehrendem Befall sollte die Sanierung durch Fachleute erfolgen.
2. Putz anmischen
Einen 25-kg-Sack KEIM Mycal-Por mit ca. 6–7 Litern sauberem Wasser anmischen.
Mit einem geeigneten Rührquirl klumpenfrei zu einer steifplastischen Konsistenz verrühren und kurz reifen lassen.
Wichtig: Bereits angesteiften Mörtel nicht erneut mit Wasser aufrühren.
3. Aufziehen und gestalten
Den Putz mit einer Stahltraufel gleichmäßig aufziehen. Alternativ ist die Verarbeitung mit geeigneter Putzmaschine möglich.
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Schichtdicke: 3–10 mm je Lage.
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Größere Schichtdicken: Zweilagig arbeiten oder mit KEIM Seccopor-Grosso vorarbeiten.
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Armierung: Ca. 4–5 mm Schichtdicke; systemzugehöriges Gewebe im oberen Drittel vollständig einbetten, mit 10 cm Überlappung.
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Oberfläche: Nach ausreichender Verfestigung filzen, strukturieren oder einwaschen.
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Verarbeitungstemperatur: Mindestens +5 °C für Luft und Untergrund während Verarbeitung und Trocknung.
Überarbeiten: Erst nach Einhaltung der erforderlichen Standzeiten des Putzaufbaus und der jeweiligen Folgeprodukte. Die konkreten Zeiten richten sich nach Schichtdicke, Untergrund und Umgebungsbedingungen.
Wie weit reicht ein 25-kg-Sack KEIM Mycal-Por?
Der Richtverbrauch beträgt ca. 1,3 kg pro m² und Millimeter Schichtdicke als Armierungs- oder Oberputz.
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3 mm Putzdicke: ca. 3,9 kg/m² – ein Sack reicht für rund 6,4 m².
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5 mm Putzdicke: ca. 6,5 kg/m² – ein Sack reicht für rund 3,8 m².
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10 mm Putzdicke: ca. 13 kg/m² – ein Sack reicht für rund 1,9 m².
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Zum Verkleben von Systemplatten: ca. 4–6 kg/m² – ein Sack reicht für rund 4,2–6,3 m².
Alle Werte sind Richtwerte. Auf unebenen Untergründen oder bei höherer Auftragsdicke steigt der Materialbedarf. Verschnitt und Materialverluste zusätzlich einplanen.
Lieferform: 25-kg-Sack | Farbton: Naturweiß | Lagerung: Trocken, maximal 12 Monate.
Häufige Fragen zu KEIM Mycal-Por
1. Hilft KEIM Mycal-Por gegen Schimmel an Innenwänden?
KEIM Mycal-Por ist ein mineralischer Kalkputz für feuchte- und schimmelgefährdete Innenbereiche. Er kann Feuchtigkeit vorübergehend aufnehmen und wieder abgeben. Seine natürliche Alkalität wirkt Schimmelwachstum entgegen. Er beseitigt jedoch keinen vorhandenen Schimmelbefall und keine Feuchteursache. Vor der Anwendung muss die betroffene Wand fachgerecht saniert werden.
2. Was unterscheidet KEIM Mycal-Por von KEIM Mycal-Top?
KEIM Mycal-Por ist ein Kalkputz zum Herstellen von Putzschichten sowie zum Kleben und Armieren geeigneter KEIM Systemplatten. KEIM Mycal-Top ist dagegen eine mineralische Innenfarbe für den Schlussanstrich. Bei schimmelgefährdeten Bereichen empfiehlt KEIM Mycal-Top als abschließende Beschichtung auf dem geeigneten Mycal-Por-Aufbau.
3. Kann ich KEIM Mycal-Por direkt auf Gipsputz oder alte Wandfarbe auftragen?
Nein. Gipshaltige Untergründe, Tapeten, organische Beschichtungen und stark dampfbremsende Anstriche müssen vor der Verarbeitung vollständig entfernt werden. Geeignet sind tragfähige, ausreichend saugfähige mineralische Untergründe wie Mauerwerk und passende mineralische Putzflächen. Der Untergrund muss trocken, fest und sauber sein.
4. Kann ich KEIM Mycal-Por zum Kleben und Armieren von Innendämmplatten verwenden?
Ja. KEIM Mycal-Por ist als Klebe- und Armierungsmörtel für geeignete KEIM Schimmel- und Innendämmplatten vorgesehen. Beim Kleben beträgt der Richtverbrauch ca. 4–6 kg/m². Für die Armierung empfiehlt KEIM eine etwa 4–5 mm dicke Schicht mit vollständig eingebetteter KEIM Glasfaser-Gittermatte. Maßgeblich ist immer das technische Merkblatt der jeweiligen Platte.
5. Wie viel KEIM Mycal-Por brauche ich für 10 m² Wandfläche?
Der Verbrauch liegt bei ca. 1,3 kg/m² je Millimeter Putzdicke. Für 10 m² benötigst du bei 3 mm Schichtdicke etwa 39 kg, bei 5 mm etwa 65 kg. Das entspricht rechnerisch rund zwei beziehungsweise drei 25-kg-Säcken. Unebenheiten und Materialverluste können den tatsächlichen Bedarf erhöhen.
6. Wie wird KEIM Mycal-Por angemischt und verarbeitet?
Ein 25-kg-Sack wird mit ca. 6–7 Litern sauberem Wasser klumpenfrei zu einer steifplastischen Konsistenz angerührt. Der Putz kann von Hand oder maschinell verarbeitet werden. Die Schichtdicke beträgt 3–10 mm je Lage. Als Oberputz lässt sich die Oberfläche nach ausreichender Verfestigung filzen oder strukturieren. Bereits angesteiftes Material darf nicht erneut mit Wasser aufgemischt werden.
KEIM Mycal-Por – Die Wand verdient mehr als Kosmetik.
Feuchtigkeit regulieren. Mineralisch aufbauen. Den richtigen Untergrund für den nächsten Schritt schaffen.
KEIM Mycal-Por ist die vielseitige Lösung für anspruchsvolle Innenwände: als Spezial-Kalkputz, Klebemörtel und Armierungsputz in einem abgestimmten KEIM System.
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Hinweise / Warnhinweise
Signalwort
Gefahr
Gefahrenhinweise
H315 - Verursacht Hautreizungen.
H318 - Verursacht schwere Augenschäden.
H335 - Kann die Atemwege reizen.
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