KEIM Unikristalat – Keine Kunststoffschicht. Keine Einheitsfassade. Reine Mineralität.
Dein Haus hat Charakter. Warum solltest du ihn unter einer gewöhnlichen Farbschicht verstecken?
Alte Putzstrukturen, lebendige Farbtöne, eine Fassade mit Geschichte. Genau das macht besondere Gebäude aus. Doch mit der falschen Farbe wird aus einer ausdrucksstarken Oberfläche schnell eine gleichmäßige, künstlich wirkende Fläche.
KEIM Unikristalat macht es anders.
Die einkomponentige, dispersions- und titandioxidfreie Silikatfarbe bringt mineralische Farbpigmente und die ursprüngliche Putzstruktur sichtbar zur Geltung. Sie bildet keinen klassischen Kunststofffilm, sondern verbindet sich durch Verkieselung mit einem geeigneten mineralischen Untergrund.
Das Ergebnis ist eine mineralisch-matte Fassade mit außergewöhnlicher Farbtiefe, lebendiger Oberfläche und unverwechselbarem Charakter.
Besonders stark bei historischen Gebäuden. Genauso faszinierend bei moderner Architektur, die auf ehrliche Materialien setzt.
KEIM Unikristalat – Nicht einfach Farbe auf der Wand. Farbe als Teil der Wand.
Was KEIM Unikristalat besonders macht
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Dispersionsfrei: Reine Silikattechnologie mit weniger als 1 % organischen Zusätzen – ohne klassischen Kunststofffilm.
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Bewusst titandioxidfrei: Für lebendige mineralische Farbtiefe und eine sichtbar plastische Putzstruktur.
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Verkieselt mit dem Untergrund: Die Beschichtung verbindet sich chemisch mit geeigneten mineralischen Oberflächen.
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Nur eine Komponente: Gebrauchsfertige Farbe statt separatem Anmischen von Farbpulver und Bindemittel wie bei KEIM Purkristalat.
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Extrem diffusionsoffen: Wasserdampfdurchlässigkeit V1 bei einem sd-Wert von höchstens 0,01 m.
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Auch für mineralische Lasuren: Von ausdrucksstarken Vollanstrichen bis zu transparenten, vielschichtigen Farbgestaltungen.
Warum dispersionsfrei? Weil echter Mineralputz keinen Kunststofffilm braucht.
Viele Fassadenfarben bilden beim Trocknen eine geschlossene organische Beschichtung auf dem Untergrund.
KEIM Unikristalat folgt einem anderen Prinzip.
Das Bindemittel auf Wasserglasbasis reagiert mit geeigneten mineralischen Oberflächen. Durch diese Verkieselung entsteht eine feste Verbindung zwischen Beschichtung und Untergrund.
Die Farbe liegt nicht einfach als Kunststofffilm auf dem Putz. Sie verbindet sich mit ihm.
Das macht Unikristalat besonders interessant, wenn du eine mineralische Fassade erhalten oder wiederherstellen möchtest, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu überdecken.
Die Rezeptur ist konsequent darauf ausgerichtet:
- ohne Dispersionsbindemittel,
- weniger als 1 % organische Zusätze,
- ohne Titandioxid,
- ohne zugesetzte Lösemittel,
- ohne Hydrophobierungsmittel.
Keine pauschalen Versprechen. Sondern eine klar definierte mineralische Rezeptur.
Titandioxidfrei – weil eine Fassade mehr Tiefe verdient.
Du kennst den Unterschied zwischen einer perfekt gleichmäßig gestrichenen Fläche und einer alten, mineralischen Fassade, deren Farbe im Sonnenlicht plötzlich zu leben beginnt?
Genau diese Wirkung ist die Stärke von KEIM Unikristalat.
Die Farbe verzichtet auf Titandioxid, ein stark deckendes Weißpigment, das in vielen Beschichtungen für eine besonders homogene Optik sorgt.
Stattdessen kommen rein mineralische, lichtbeständige Pigmente zum Einsatz.
Dadurch können Farbton, Lichteinfall und Putzstruktur miteinander spielen:
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Mehr Farbtiefe: Die mineralischen Pigmente entfalten eine vielschichtige Farbwirkung.
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Mehr Plastizität: Die vorhandene Putzstruktur wird optisch betont.
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Mehr Individualität: Das Fassadenbild wirkt lebendig statt vollkommen gleichförmig.
Perfekte Uniformität ist nicht das Ziel. Eine ausdrucksstarke, mineralische Oberfläche schon.
Deshalb empfehlen wir, den gewünschten Farbton vorab auf einer ausreichend großen Probefläche zu beurteilen. Denn Untergrund, Struktur und Licht beeinflussen die tatsächliche Wirkung.
Alte Fassade? Bewahre ihren Charakter, statt ihn zu übermalen.
Historische Gebäude brauchen mehr als einen frischen Farbton.
Sie brauchen einen Anstrich, der zu ihrer Bausubstanz passt.
KEIM Unikristalat wurde besonders für mineralische Fassaden und die Renovierung historischer Gebäude entwickelt.
Geeignet ist die Farbe unter anderem für:
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Kalkputze: Wenn eine traditionelle mineralische Putzoberfläche erhalten werden soll.
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Kalkzement- und Zementputze: Für hochwertige Fassadenanstriche auf geeigneten mineralischen Untergründen.
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Mineralische Altanstriche: Beispielsweise tragfähige Silikat- und Dispersionssilikatbeschichtungen.
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Historische Fassaden: Wenn lebendige Farbigkeit und sichtbare Putzstruktur Teil des Gestaltungskonzepts sind.
Bei denkmalgeschützten Gebäuden müssen Farbton, Untergrundvorbereitung und Beschichtungsaufbau mit den jeweiligen denkmalpflegerischen Anforderungen abgestimmt werden.
Wichtig: Unikristalat ist keine universelle Renovierungsfarbe für organische Altanstriche. Auf gewöhnlichen Dispersionsfarben, Silikonharzbeschichtungen und anderen organischen Untergründen ist sie nicht direkt vorgesehen.
Genau hier unterscheidet sie sich von KEIM Soldalit.
Extrem diffusionsoffen. Bewusst nicht wasserabweisend eingestellt.
Eine historische mineralische Fassade braucht einen Anstrich, der zu ihrem Feuchteverhalten passt.
KEIM Unikristalat ist dafür besonders offen aufgebaut.
Wasserdampfdurchlässigkeit V1: Die Beschichtung lässt Wasserdampf besonders gut passieren. Der sd-Wert liegt bei höchstens 0,01 m.
Wasseraufnahme W1: Anders als stark hydrophobierte Fassadenfarben nimmt Unikristalat flüssiges Wasser vergleichsweise leicht auf. Die Farbe enthält bewusst keine Hydrophobierungsmittel.
Das bedeutet: Unikristalat ist keine hoch wasserabweisende Fassadenfarbe. Die Eignung muss deshalb zum Untergrund und zur tatsächlichen Feuchte- und Witterungsbelastung passen.
Für dich wichtig: Eine diffusionsoffene Farbe ersetzt keine funktionierende Bauwerksabdichtung, behebt keine Durchfeuchtung und schützt nicht automatisch vor Algen oder Pilzen.
Bei stark schlagregenbelasteten Fassaden sollte geprüft werden, ob dieses bewusst offenporige Beschichtungssystem die richtige Wahl ist.
Von deckend bis lasierend – mit einer Farbe, die Gestaltung zulässt.
Eine historische Fassade lebt oft nicht von einer einzigen, vollkommen gleichmäßigen Farbfläche.
Manchmal braucht sie feine Farbnuancen. Manchmal eine mineralische Lasur, durch die der Untergrund bewusst hindurchscheint.
KEIM Unikristalat eignet sich hervorragend für mineralische Lasurtechniken.
Mit dem vorgesehenen KEIM Fixativ-System lässt sich die Farbe je nach gewünschter Transparenz einstellen.
So kannst du beispielsweise:
- mineralische Putzstrukturen farblich akzentuieren,
- lebendige, lasierende Fassadenoberflächen gestalten,
- historisch anmutende Farbschichtungen umsetzen.
Das macht Unikristalat besonders interessant für anspruchsvolle Fassadengestaltung, Restaurierung und individuelle Architektur.
Ein Farbauftrag kann eine Fläche verändern. Eine mineralische Lasur kann ihr Tiefe geben.
KEIM Unikristalat richtig streichen – so entsteht der mineralische Anstrich
Unikristalat wird als einkomponentige Farbe geliefert. Du musst also kein Farbpulver mit einem separaten Bindemittel ansetzen.
KEIM Fixativ brauchst du trotzdem: Es dient als systemgerechtes Verdünnungs- und gegebenenfalls Grundiermittel.
1. Untergrund prüfen und vorbereiten
Der Untergrund muss mineralisch, trocken, tragfähig, sauber, staubfrei und frei von Kreidung sein.
Lose Beschichtungen entfernen, Fehlstellen mit geeignetem Material ausbessern und strukturgleich angleichen. Sinterschichten auf Neuputzen und frische Putzreparaturen sind nach Herstellervorgabe mit KEIM Fluat-10 vorzubehandeln.
Stark saugende Flächen werden mit KEIM Fixativ grundiert.
2. Grundanstrich auftragen
KEIM Unikristalat gründlich aufrühren und je nach Saugfähigkeit mit 10 bis maximal 20 % KEIM Fixativ verdünnen.
Die Farbe kann gestrichen, gerollt oder mit einem geeigneten Spritzgerät verarbeitet werden.
Bei stärkeren Strukturunterschieden kann dem Grundanstrich KEIM Kristall-Felsit oder Kristall-Felsit-Fein zugesetzt werden. Die notwendige Dosierung richtet sich nach dem gewünschten Schlämm- und Struktureffekt.
3. Schlussanstrich ausführen
Nach ausreichender Trocknung erfolgt der Schlussanstrich ebenfalls mit KEIM Unikristalat, verdünnt mit 10 bis maximal 20 % KEIM Fixativ.
Anders als bei vielen anderen KEIM-Fassadenfarben wird also auch der Schlussanstrich mit Fixativ verdünnt.
Bei einer anschließenden Lasur ist ein abweichender Beschichtungsaufbau vorgesehen.
4. Optional: Mineralische Lasur gestalten
Für eine Lasur wird KEIM Fixativ im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt. Mit diesem Verdünnungsgemisch wird KEIM Unikristalat entsprechend der gewünschten Transparenz eingestellt und auf den vorbereiteten Schlussanstrich aufgetragen.
Die Mischung mit Wasser betrifft das spezielle Lasur-Verdünnungsgemisch – nicht eine beliebige Verdünnung des regulären Fassadenanstrichs.
Wie viel KEIM Unikristalat brauchst du?
Verbrauch: ca. 0,55 kg/m² für zwei Anstriche auf glatten Untergründen.
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25 m² Fassade: ca. 13,75 kg Farbe
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50 m² Fassade: ca. 27,5 kg Farbe
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100 m² Fassade: ca. 55 kg Farbe
Hinzu kommt das benötigte KEIM Fixativ. Bei rauen, stark saugenden oder ungleichmäßigen Untergründen kann der Farbverbrauch höher ausfallen. Eine Probefläche liefert den zuverlässigsten Richtwert.
Verarbeitungstemperatur: mindestens +5 °C für Luft und Untergrund während Verarbeitung und Trocknung. Nicht auf sonnenaufgeheizten Flächen oder bei direkter Sonneneinstrahlung streichen. Frische Anstriche vor Wind und Regen schützen.
Gebindegrößen: 2,5 kg, 5 kg und 25 kg.
Nicht geeignet: Organische Untergründe, Holz, plastoelastische Beschichtungen, nicht benetzbare Altuntergründe, Flächen mit Salzausblühungen sowie direkt bewitterte waagerechte oder geneigte Flächen.
Wichtig: Glas, Keramik, Naturstein und andere angrenzende Oberflächen sorgfältig abdecken. Frische Silikatfarbspritzer sofort mit reichlich Wasser entfernen. Die Sicherheitshinweise im aktuellen Sicherheitsdatenblatt beachten.
Häufige Fragen zu KEIM Unikristalat
1. Was ist das Besondere an KEIM Unikristalat?
KEIM Unikristalat ist eine einkomponentige, dispersions- und titandioxidfreie Silikatfarbe mit weniger als 1 % organischen Zusätzen. Sie verkieselt mit geeigneten mineralischen Untergründen, bildet keinen klassischen Kunststofffilm und erzeugt eine lebendige, mineralisch-matte Oberfläche mit besonderer Farbtiefe. Die Farbe eignet sich besonders für historische Fassaden und mineralische Lasuren.
2. Was ist der Unterschied zwischen KEIM Unikristalat und KEIM Purkristalat?
Beide sind auf reine mineralische Silikattechnologie ausgerichtet. KEIM Unikristalat ist einkomponentig und wird bereits als fertig formulierte Farbe geliefert. KEIM Purkristalat besteht dagegen aus Farbpulver und dem separat erhältlichen Bindemittel KEIM Fixativ, die vor der Verarbeitung angemischt werden müssen. Unikristalat vereinfacht damit die Materialvorbereitung.
3. Kann ich KEIM Unikristalat auf alter Dispersionsfarbe streichen?
Nein, gewöhnliche organische Dispersionsanstriche gehören nicht zu den geeigneten Untergründen für KEIM Unikristalat. Die Farbe ist für mineralische Putze und geeignete mineralische Altanstriche vorgesehen, darunter Silikat- und Dispersionssilikatfarben. Wenn du eine tragfähige organische Altbeschichtung direkt überstreichen möchtest, ist KEIM Soldalit oder KEIM Soldalit-Arte häufig die passendere Wahl.
4. Ist KEIM Unikristalat wasserabweisend und diffusionsoffen?
KEIM Unikristalat ist extrem diffusionsoffen und erreicht die Wasserdampfdurchlässigkeitsklasse V1 mit einem sd-Wert von höchstens 0,01 m. Die Farbe enthält jedoch keine Hydrophobierungsmittel und gehört bei der Wasseraufnahme zur Klasse W1. Sie ist deshalb nicht mit einer stark wasserabweisenden Fassadenfarbe wie KEIM Soldalit gleichzusetzen.
5. Brauche ich für KEIM Unikristalat zusätzlich KEIM Fixativ?
Ja. Obwohl KEIM Unikristalat eine einkomponentige Farbe ist, wird KEIM Fixativ als systemgerechtes Verdünnungsmittel benötigt. Sowohl der Grundanstrich als auch der Schlussanstrich werden nach Herstellervorgabe mit 10 bis maximal 20 % KEIM Fixativ verdünnt. Auf stark saugenden Untergründen kann Fixativ außerdem als Grundierung erforderlich sein.
6. Wie viel KEIM Unikristalat brauche ich für 100 m² Fassade?
Der Richtverbrauch beträgt etwa 0,55 kg/m² für zwei Anstriche auf glatten Untergründen. Für 100 m² benötigst du damit ungefähr 55 kg KEIM Unikristalat zuzüglich des erforderlichen KEIM Fixativ. Raue oder stärker saugende Flächen können mehr Farbe benötigen. Eine Probefläche hilft bei der genauen Berechnung.
7. Kann ich mit KEIM Unikristalat auch eine mineralische Lasur gestalten?
Ja. KEIM Unikristalat eignet sich besonders für mineralische Lasurtechniken. Dazu wird KEIM Fixativ zunächst im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt. Mit diesem Verdünnungsgemisch wird Unikristalat je nach gewünschter Transparenz eingestellt und auf einen entsprechend vorbereiteten Schlussanstrich aufgetragen. So lassen sich lebendige, mehrschichtige Farbwirkungen erzielen.
KEIM Unikristalat – Wenn deine Fassade mehr verdient als eine Farbschicht.
Manche Häuser brauchen keine perfekte Einheitsoptik. Sie brauchen eine Farbe, die ihre Architektur versteht.
KEIM Unikristalat verbindet reine Silikattechnologie mit mineralischer Farbtiefe, sichtbarer Putzstruktur und der praktischen Verarbeitung einer einkomponentigen Farbe.
Ohne Dispersionsbindemittel. Ohne Titandioxid. Ohne klassischen Kunststofffilm.
Für historische Fassaden, mineralische Putze und anspruchsvolle Farbgestaltungen, die ihren Charakter nicht verlieren sollen.
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